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Klangschale: Ton ein | Ton aus

Heileurythmie

Die Heileurythmie ist eine von Rudolf Steiner weiterentwickelte Eurythmie hin zum Therapeutischen Einsatz.

Es werden mit einzelnen Lauten und Lautverbindungen Organe und Organprozesse gezielt angesprochen.

Auch konstitutionelle Einseitigkeiten oder psychische Schwächen können ausgeglichen werden.

Für die Wirkungsweise der Heileurythmie, möchte ich Rudolf Steiner mit den zwei folgenden Zitaten selbst zu Wort kommen lassen:

 

„Durch die Muttersprache ist der Leib geprägt…

aus den einzelnen Lauten die Organe

der ganze Leib das Wort…“

 

„Und wenn der Mensch krank wird in einer gewissen Weise, da werden schadhaft die Formen, die seinem göttlichen Urbilde entsprechen.
Sie werden hier in der physischen Welt anders.

Was sollen wir tun?

Wir gehen zurück zu den göttlichen Formen, helfen nach, lassen den Menschen diese göttlichen Formen wiederum machen.

Das muss so zurückwirken auf ihn, dass die schadhaften Formen wiederum ausgebessert werden.“

 

Als HeileurythmistIn hat man eine vollständige 4-5-jährige Ausbildung in Eurythmie und danach noch eine etwa 1 ½ -jährige Weiterbildung in Heileurythmie.

Die Behandlung erfolgt in der Regel als Einzeltherapie, da jeder etwas anderes braucht.

Der Behandlungsplan wird aufgrund der ärztlichen Diagnose und der heileurythmischen Bewegungsanamnese am Anfang des Therapiezyklus erstellt.

Heileurythmie ist ein Bestandteil der anthroposophischen Medizin und geschieht auf ärztliche Verordnung.

Sie wird auch von manchen Krankenkassen übernommen.

 

Bachelor Abschluss Eurythmie 2011 – Alauns Hochschule

Sie sehen Ausschnitte von der Premiere des Bachelorabschlusses Eurythmie
2011 vom 10. Juni 2011 an der Alauns Hochschule.

 

Heileurythmistin Karin Süßmilch mit Schülern


 

Höchstes Gebot

Hab’ Achtung vor dem Menschenbild,
Und denke, daß, wie auch verborgen,
Darin für irgend einen Morgen
Der Keim zu allem Höchsten schwillt!

Hab’ Achtung vor dem Menschenbild,
Und denke, daß, wie tief er stecke,
Ein Hauch des Lebens, der ihn wecke,
Vielleicht aus deiner Seele quillt!

Hab’ Achtung vor dem Menschenbild!
Die Ewigkeit hat eine Stunde,
Wo jegliches dir eine Wunde
Und, wenn nicht die, ein Sehnen stillt!

Friedrich Hebbel